Samstag, 20. Juni 2015

Der Mensch das große M

Mathematik-
die hohe Kunst der Verknupfungen von Aussagen,
Definitionen, Funktionen, Formeln und Gleichungen
In der Masse der Junktoren und Wahrheitstafeln
rotiert das großgeschriebene M im Doppelpack
die symbolische Schreibweise des Mengenoperators
Das Produkt zwei gebrochener Exponenten
multipliziert mit der leeren Menge des Universums.
Ist die Bildung von Umkehrfunktionen
Die die immer wiederkehrende Frage ins Scheinwerferlicht wirft:
Ist die der Kurvendiskussion
im Wendepunkt der Extremwertprobleme
die höhere Potenz des Binoms
Die Amplitude von Nebenbedingungen im Pfelddiagramm!

Samstag, 13. Juni 2015

Meeresrauschen




Wie alles begann…
Baiba ist ein Sommerkind-das blühende Leben - „Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt“.
Sie ist am 22. Juni ´ 82 in dem wunderschönen Städtchen Aizpute (Latvija) geboren.

Ihre Eltern haben schon früh die musisch-künstlerische Ader  in  Baiba erkannt. Sie haben früh angefangen, die  Musikalischen  und Künstlerischen Fähigkeiten ihrer Tochter zu fördern.
Schon bevor das Kind in die Musikschule kam, sang es Lieder und klimperte  auf ihrem roten kleinen Spielklavier. Was nicht mit dem heutigen Plastikkram und mit den Wegwerf-Produkt die die Spielzimmer schmücken zu vergleichen ist. Baibas rotes Ungeheuer war  ein hochwertiges „Miniatur Klavier“, es umfasste ein Oktave von „do bis do“und hatte einen runden wohlklingenden Klang. Zusammen mit dem roten Ungeheuer begab sich das Kind auf eine Konzertreise, es spielte „unter dem Tisch in der Küche“ oder „auf dem roten Teppich im Wohnzimmer“ und auch mal auf dem Balkon, wo das Kind zusammen mit dem Staatsorchester Singende Flieger,  Meisen, Spatz,  Lerche, Zilpzalp, Amsel, Dohle, Specht und Tauben Erstaufführungen von der Weinbergschnecke aufführte…dafür Standing Ovation  und Jubelrufe von den Blaublütigen bekam…
Ihre Eltern hatten  eine übersichtliche aber buntgemischte Platensammlung:  Bach-Beethoven-Tschaikowsky-Abba-Modern Talking…  
Natürlich hatte der Plattenspieler  auch die moderne Einrichtung für Tänzer, so dass Baiba auf der Platte den Fuchs Plüschtier oder einen anderer  professionellen Tänzer hinstellen könnte, der dann passend zur Musik: Pirouetten, Ballone oder Cabriole ausführte.
Als ihre Eltern die Platte von Tschaikowskys  ersten  Klavierkonzert auflegten, war das Kind nicht mehr zu bändigen.  Es ahmte den Dirigenten und den Pianisten nach,  spielte auf dem Plattencover, wo eine Klaviertastatur abgebildet war… war einfach Feuer und Flamme und verliebte sich in dem Klang und das Wesen des Klaviers.
Eines Tages  fragte ihr Vater: Welches Instrument möchtest Du lernen?  Die Antwort war nicht überraschend, welche das Kind gab: KLAVIER
Aber die kleine vierköpfige Familie besaß  noch kein Klavier und es war zu der Zeit  viel schwieriger, eines  zu bekommen.  
Der Vater versuchte das Kind umzustimmen und ihm das Akkordeon schmackhaft zu machen, denn ein Akkordeon hatten sie vor einem Jahr in Moskau für Baibas großen Bruder  gekauft.
Aber das Kind bestand drauf: KLAVIER
Wie durch einen Zufall wurden unmittelbar danach  in Auce, wo die bis Dezember ´85,  vier-, danach fünfköpfige Familie lebte, wirkte und musizierte,  im Spielzeuggeschäft  eine Handvoll  Riga-Klaviere angeboten.
Schwups!  Baiba bekam Klavier und probierte gleich aus einen „Bär“ oder „Mäuschen“….Regen, Regenbogen oder „Häschen auf der Flucht von einem Fuchs“ musikalisch auf dem neuen Klavier darzustellen….
Nun musste Baiba nur die Aufnahmeprüfung in der Musikschule bestehen.
Ihr Charme, ihre Stimme und ihr Rhythmusgefühl überzeugte.  Baiba konnte anfangen, Klavier zu lernen und das Tierische Ungeheuer des KLAVIERS zu bändigen….

KUNSTSTOFF

Der Stoff aus dem die Kunst entsteht